Über die Heiligkeit der Hausaufgaben

Ein ganz wichtiger Teil unseres Lebens als Schüler, die Hausaufgaben, sind wirklich sehr interessant, weil sie mächtige Sachen sind, die einen Schüler in einen glücklichen Zustand versetzen. Trotzdem sind sie sehr empfindlich und schwer zu verstehen. Die ersten Gedanken zum Verstehen der Hausaufgaben fangen mit den alten Griechen in dem Goldenen Zeitalter an, aber die originelle Geschichte der Hausaufgaben stammt aus viel früherer Zeit.

Die Kultur der Hausaufgaben beginnt mit dem Entstehen des Menschen. Aber sie war noch nicht entwickelt bis zur Entdeckung des Schreibens. Mit dieser Entdeckung, die die Menschheit zu einer zivilisierten und fortgeschrittenen Zukunft sogar mit digitalen Armbanduhren geführt hat, wurde auch der Fortschritt der Hausaufgaben stark beschleunigt. Einige dieser primitiven Homo erectus haben mit ihren kleineren Gehirnen gedacht, ihren Kindem eine Aufgabe zu geben, die sie zu Hause schreiben sollten. Diese brillante Idee wurde gleich angenommen und für lange Zeit als eine nagelneue Folterart für Kinder benutzt. Dieser neue Trend wurde langsam zu einer Gewohnheit. Jeden Tag haben Kinder zwei oder drei Seiten geschrieben, ohne einen Grund zu haben. Eine lange Zeit ist so vergangen.

Mit der philosophischen Seite der Hausaufgaben haben sich erst die alten Griechen beschäftigt. Sie haben sich Fragen über Hausaufgaben gestellt; zum Beispiel: "Was sind Hausaufgaben?" oder "Warum Hausaufgaben?" oder "Woher kommen Hausaufgaben und wohin gehen sie? Wie sind sie zustande gekommen? Gab es sie immer, oder hat irgendeine Kraft sie erschaffen?"

450 v.Ch. ist ein deterministischer Gesichtspunkt über die Hausaufgaben entstanden. Eine Gruppe Philosophen haben den Grund der Hausaufgaben festgestellt. Sie sind ein Mittel, womit die Erwachsenen die Kinder bestrafen, weil sie sehr viele, zu klein, hyperaktiv und zu laut sind. So hat man auch den Grund entdeckt und keine Hindernisse blieben auf dem Weg der Entwicklung der Hausaufgaben.

Mit der neuen Technologie, besonders mit der Entwicklung der Atom-Energie nach dem zweiten Weltkrieg, haben die Hausaufgaben große Schritte genommen und ihren heutigen Zustand erreicht. In unserem Alter sind Hausaufgaben eine fortgeschrittene heimliche Waffe der Armee. Sie sind psychologisch und technisch sehr fein ausgearbeitet und zum Gebrauch der Deutschlehrer entboten worden. Hier wird es gut sein, ein bisschen die Deutschlehrer zu beschreiben.

Deutschlehrer sind einzigartige Produkte der Natur. Sie sind durch natürliche Selektion ("natural selection"--"The Origin of Species" Charles Darwin) entstanden: "Der Stärkere frisst den Schwächeren und überlebt." Sie waren tödlich und hungrig genug, dass sie sehr gut überleben konnten. Kein Wesen konnte dem Deutschlehrer widerstehen, denn sie hatten natürliche und sehr gefährliche Waffen: starke Zähne, spitze Zehen und logische Überlegungen. Ein Deutschlehrer kann sein Opfer in fünf Minuten in Teile zerreißen oder in einer Minute zu Tode langweilen. Beide Wege sind extrem tödlich. Die Armee hat das Potential der Deutschlehrer bemerkt und sie aus der wilden Natur genommen und spezielle Truppen aus ihnen gebildet. Heute werden Deutschlehrer, ausgestattet mit neuesten, längsten und schwersten Hausaufgaben, bei der Assimilation der Schüler, einer unharmonischen und darum ungewollten Menschenrasse, benutzt.

Ich bin auch ein Schüler selbst und ich habe auch einen Deutschlehrer, Herrn K. Er ist ein sehr guter Deutschlehrer, einer der besten. Er hatte uns eine Hausaufgabe für eine Woche gegeben. Obwohl ich glaube, dass Hausaufgaben die Seele erhöhen, muss ich zugeben, dass ich sie in der Woche nicht gemacht habe. Auf diesen Punkt würde ich aber gern ein bisschen näher eingehen. Hausaufgaben sind wirklich eine heilige Sache. Sie sind Brücken zwischen Gott und dem Menschen. Sie haben eine mystische Bedeutung. Beim Machen der Hausaufgaben konzentriert man sich auf das ganze Universum und sieht, wie klein man ist. Da wird das Dasein des Menschen gleich dem Dasein des Universums und Gottes, so dass die Seele die höchste Stufe erreicht. So ein massiver Gefühlsfluss findet statt, während man Hausaufgaben macht. Aber trotzdem habe ich sie nicht gemacht. Den Grund für mein unerklärliches Verhalten kenne ich selbst auch nicht. Allerdings fühle ich Reue, denn jetzt habe ich noch eine Zusatzaufgabe schreiben müssen, das heißt mehr Hausaufgaben. Jedoch sind Hausaufgaben heilig und ich mache sie gern. Ich empfehle auch allen anderen, alle Hausaufgaben zu machen, die ihr findet. Und mit einer Entschuldigung bei Herrn K. beende ich meinen kleinen, aber bedeutungsvollen Aufsatz...

Ein Schüler in Klasse 11


HOME